Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Was ist BNE?

BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn Menschen weltweit, gegenwärtig und in Zukunft, würdig leben und ihre Bedürfnisse und Talente unter Berücksichtigung planetarer Grenzen entfalten können. Eine solche gesellschaftliche Transformation erfordert starke Institutionen, partizipative Entscheidungen und Konfliktlösungen, Wissen, Technologien sowie neue Verhaltensmuster.

BNE befähigt Menschen zu einem zukunftsfähigen Denken und Handeln. Dabei stehen verschiedene Fragen im Vordergrund. Etwa: Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen in meiner Kommune oder in anderen Erdteilen? Welche Auswirkungen hat es beispielsweise, wie ich konsumiere, welche Fortbewegungsmittel ich nutze oder welche und wie viel Energie ich verbrauche? Welche globalen Mechanismen führen zu Konflikten, Terror und Flucht? Oder was können wir gegen Armut tun?

BNE ermöglicht es allen Menschen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Mit der Vision, eine friedliche und nachhaltige Gesellschaft zu gestalten, haben die Vereinten Nationen im Herbst 2015 die globale Nachhaltigkeitsagenda verabschiedet. 17 Ziele bilden den Kern der Agenda und fassen zusammen, in welchen Bereichen nachhaltige Entwicklung gestärkt und verankert werden muss.

Schule der Zukunft

Die Kampagne "Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit" möchte mit ihren Impulsen einen Beitrag leisten, Grundsätze einer Bildung für nachhaltige Entwicklung bei der Gestaltung von Unterricht und Schulalltag zu berücksichtigen.

Unterricht und Schulalltag im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu gestalten, das ist Ziel der Kampagne "Schule der Zukunft". Schulen aller Schulformen können sich anmelden und eigene Ideen und Projekte realisieren. Sie zeigen so vorbildhaft, wie man durch nachhaltige Entwicklung, Partizipation, Integration und Vernetzung eine "Schule der Zukunft" gestalten kann. Die Verknüpfung des globalen, ökologischen (Umweltgedanken), sozialen wie auch ökonomischen (wirtschaftlich) Gedankens sollte bei der Realisierung der Schulprojekte nachhaltig in den Mittelpunkt rücken. Nach einer erfolgreichen Teilnahme und Dokumentation des Projektzeitraums werden die Schulen im Rahmen einer Feier ausgezeichnet.

Im Hinblick auf Schulprofilbildung und Wettbewerbsfähigkeit bietet diese Kampagne jeder Schule die Möglichkeit sich als "Schule der Zukunft" zu profilieren.

Mitmachen lohnt sich!

Ansprechpartner im Hochsauerlandkreis sind:

Herr Friedhelm Schumacher,

E-Mail: efschumacher@t-online.de,

Martina Nolte (Schulamtsdirektorin im Schulamt für den Hochsauerlandkreis)

E-Mail: martina.nolte@hochsauerlandkreis.de

Darüber hinaus

Petra Giebel

Natur- und Umweltschutz- Akademie NRW (NUA

Postfach 101051

45610 Recklinghausen

Tel. 02361/305-3331

Fax: 02361/305-3340

E-Mail: petra.giebel@nua.nrw.de

Ihre Ansprechpersonen

Frau Martina Nolte
02931 / 94-4104
0291 / 94-4111