Warnungen des Forstamtes Oberes Sauerland

Presseinformation des Regionalforstamtes Oberes Sauerland

Waldflächen im Forstamt Oberes Sauerland bis Ende Januar für Erholungsverkehr gesperrt

Risiken für Waldbesucher nach Orkan Friederike zu hoch

Orkan Friederike hat in ganz Nordrhein-Westfalen teilweise für chaotische Verhältnisse gesorgt und drei Menschenleben gefordert. Auch im Zuständigkeitsbereich des Regionalforstamtes Oberes Sauerland hat der Sturm seine Spuren hinterlassen. Wenn auch die Auswirkungen lokal sehr unterschiedlich sind, hat sich das Forstamt dazu entschieden, das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung per ordnungsbehördlicher Verordnung zu untersagen. "Waldbesitzer, Försterinnen und Förster müssen sich jetzt erst einmal einen Überblick vor Ort verschaffen, das braucht Zeit", so Forstamtsleiter Frank Rosenkranz. Derzeit sind viele Bereiche aufgrund umgefallener Bäume und der Schneelage noch gar nicht erreichbar, so dass die Risiken für Waldbesucher nicht verlässlich eingeschätzt werden können. Zudem sind weitere Schneefälle und in tieferen Lagen Regen angesagt, so dass sicherlich noch viele durch den Sturm Friederike instabile Bäume auf den durchweichten Böden keinen Halt mehr haben und umfallen werden. Um die negativen Auswirkungen der Waldsperrung für die erholungssuchende Bevölkerung und den Tourismus möglichst gering zu halten, gilt die Regelung zunächst bis zum 31.01.2018. "Danach haben wir sicherlich bessere Erkenntnisse über die tatsächlichen Schäden und Risiken und können die Lage dann neu bewerten", so Ferdinand Drescher, Fachgebietsleiter Hoheit im Forstamt. "Wir hoffen, dann den Wald wieder öffnen zu können".

Die Waldsperrung gilt für das gesamte Forstamt, also die Gebiete der Städte Sundern, Schmallenberg, Meschede, Winterberg, Medebach, Hallenberg und der Gemeinde Eslohe. Entsprechende Regelungen gibt es auch vom Nachbarforstamt Soest-Sauerland, so dass der gesamte Hochsauerlandkreis betroffen ist.

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