FFH-Gebiete

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU (FFH-RL) vom 05.06.1992 verlangt, dass alle Mitgliedstaaten ein europäisches ökologisch kohärentes (zusammenhängendes) Netz besonderer Schutzgebiete mit dem Namen "Natura 2000" knüpfen. Hauptziel dieser Richtlinie ist es, eine repräsentative Auswahl aller Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse zum Schutz der biologischen Vielfalt in Europa aufzubauen. Die Umsetzung in nationales Recht erfolgt durch besondere Schutzgebietsausweisungen in den bekannten Kategorien (insbes. Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete) im Hochsauerlandkreis durch die Landschaftsplanung. So sollen diese Gebiete von europäischer Bedeutung (z.B. wegen besonderer Arten wie Fledermäuse, Schwarzstörche etc. oder wegen besonderer Lebensraumtypen wie z.B. Borstgrasrasen, Schlucht- und Hangmischwälder, Höhlen und Stollen, Bergwiesen) vor negativen Veränderungen geschützt (Verschlechterungsverbot) und künftig im positiven Sinn entwickelt werden (Entwicklungsgebot). Für Pläne und Projekte in diesen Gebieten ist eine besondere FFH-Verträglichkeitsprüfung erforderlich.

Im Hochsauerlandkreis sind 55 FFH-Gebiete mit einer Fläche von ca. 30.000 ha durch das Land NRW an die EU gemeldet worden.

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Herr Hans-Theo Körner
Zuständig für:
Stadt Arnsberg, Stadt Sundern
 
0291 / 94-1662
0291 / 94-26121
Herr N.N. N.N.
Zuständig für:
Stadt Meschede, Gemeinde Bestwig, Gemeinde Eslohe, Stadt Olsberg
 
0291 / 94-1667
0291 / 49-26121
Herr Christoph Hester
Zuständig für:
Stadt Brilon, Stadt Marsberg
 
0291 / 94-1664
0291 / 94-26121
Herr Ralf Hoeing
Zuständig für:
Stadt Schmallenberg
 
0291 / 94-1670
0291 / 94-26121
Frau Stefanie Ramstorf
Zuständig für:
Stadt Winterberg, Stadt Hallenberg, Stadt Medebach
 
0291 / 94-1661

Ansprechperson

0291 / 94-1436