Aus dem Minijob mehr machen?

Infoveranstaltung über Umwandlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Infofrühstück
Infofrühstück
Pressemeldung vom 02.10.2019
























Die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerlandkreis lädt am Donnerstag, 31. Oktober 2019, 9.30 bis 11.30 Uhr, Interessierte aus dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Soest zu einem kostenlosen „Infofrühstück“ über die Umwandlung von Minijobs in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ein. Veranstaltungsort ist das Bürgerzentrum Bahnhof in Arnsberg, Clemens-August-Straße 116-120. Anmeldungen an die E-Mail-Adresse info@r-h-h.de sind bis zum 25. Oktober möglich.


























Der Veranstaltungstitel ist ein eindringlicher Appell: „Machen Sie mehr aus Ihrem Minijob! …warum sich eine Umwandlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für Sie lohnt!“ In der Tat lassen sich viele Argumente anführen, Minijobs besser nicht als eine endgültige Lösung anzusehen.


Insbesondere Frauen sind in Minijobs tätig. Viele arbeiten dabei unter ihrem Qualifikationsniveau, obwohl mehr als 80 Prozent von ihnen eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Über einen Minijob können sind die Beschäftigten nicht kranken- und pflegeversichern. Auch eine Arbeitslosenversicherung ist nicht möglich. Minijobber erwerben außerdem nur geringe Rentenansprüche. Wer zum Beispiel 45 Jahre lang ausschließlich einem Minijob nachgeht und darüber in die Rentenversicherung einzahlt, bekommt eine Rente von lediglich 140 Euro pro Monat. Viele Minijobber lassen sich von der Zahlung des Rentenbeitrags befreien und bekommen gar keine Rente, obwohl sie womöglich lange Jahre gearbeitet haben. „Die Arbeitsmarktsituation ist derzeit günstig. Die damit verbundenen Chancen sollten genutzt werden, um einen Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, vielleicht in Teilzeit, umzuwandeln“, betont Ursula Rode-Schäffer, Geschäftsführerin der Regionalagentur Hellweg-Sauerland.


Mitveranstalter des „Infofrühstücks“ sind die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Arnsberg, das Jobcenter des Hochsauerlandkreises und die Agentur für Arbeit Meschede-Soest. Die Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt.





 

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